Exkursion der 6b nach Leipzig

Was man an einem Tag alles sehen und erleben kann! Allein die dreistündige Zugfahrt mit dem ICE wäre schon ein besonderes Erlebnis gewesen. Das Ziel war aber Leipzig, eine Stadt, die so viel Musikhistorisches zu bieten hat, dass unsere sechs Stunden Aufenthalt eigentlich viel zu kurz waren. Im Bach-Museum Leipzig wurden den Schülern in einer museumspädagogischen Führung originale Bachhandschriften gezeigt und Einblicke in die Bachforschung (Wie original ist ein Original-Bach-Portrait?) gewährt. Interaktive Spiele, klingende Orgelpfeifen und eine Entdeckungsreise durch das barocke Instrumentarium luden zur eigenen Beschäftigung mit Bach ein. Nach dem obligatorischen Besuch der Thomaskirche und einer fröhlichen Mittagspause auf einem großen Spielplatz, wurden wir von Herrn Dr. Saalbach, dem Großvater einer Schülerin, orts- und sachkundig durch die Innenstadt und die Universität geführt. Am beeindruckendsten war dabei sein Bericht als Zeitzeuge von der Sprengung der Universitätskirche durch das DDR-Regime im Jahr 1968. Im Mendelssohn-Haus entdeckten die Schüler sofort die Spuren von Prinz Albert, dem Mendelssohn das fünfte Heft der Lieder ohne Worte vierhändig arrangierte. Im Effektorium konnten die Schüler selbst interaktiv dirigieren und Mendelssohns Musik „in Farbe“ erleben.  

OStR‘ Stephanie Kruppa-Thurisch