Besuch in der Redaktion des „Heinrichblattes“

Die Klasse 8e sammelte in Form eines Klassenprojekttages am 29. Juli Eindrücke verschiedener Berufe. Unter anderem besuchten sie einen Kindergarten, eine Grundschule, eine Apotheke, eine Töpferei und die Redaktion des Heinrichsblattes, der Kirchenzeitung des Erzbistums Bamberg.

Obwohl sie den Ferien entgegenfieberten, waren Mina Danz, Martina Kuschbert, Viktória Ročinová und Emma Weigelt mit Eifer dabei, ein Interview mit einer Redakteurin des Heinrichsblattes, Stefanie Hattel, zu führen. Sie erfuhren, wie man Journalist wird und wie man in diesem Beruf tätig ist.

Ihnen wurde zum Beispiel der Tagesablauf in der Redaktion beschrieben:

Der Tag beginnt damit, dass die ca. 200 E-Mails durchsucht und gelesen werden. Danach geht es mit der täglichen Arbeit weiter. Es werden Artikel zu Jubiläen, kirchlichen Themen, Flüchtlingen, dem Bischof und sonstigen aktuellen Themen verfasst.

Einmal im Monat findet eine Konferenz statt, bei der besprochen wird, welche Termine im Monat anstehen und wer bei welchem Termin anwesend sein muss.

Ein fertiges „Heinrichsblatt“ besteht aus dem Mantelteil mit den Artikeln aus dem Bistum und der Welt; den sogenannten „Frommen Seiten“ mit dem Evangelium, der Betrachtung und einem Impuls; dem Bistumsteil, den vier Blickpunktteilen für die Dekanate und einem Unterhaltungsteil mit einer Rätselseite, einem Archivbild, Namenstagen der Woche, einer Heiligenfigur und Radio- und Fernseh-Tipps.

Außerdem sind Ausschnitte aus einem Roman enthalten. In jeder neuen Ausgabe wird ein Teil eines Romans ausgedruckt, bis er fertig ist. Jedoch darf nicht jedes Buch abgedruckt werden, da nicht jeder Verlag damit einverstanden ist.

Auf der vorletzten Seite sind Rezepte, die von Lesern eingeschickt werden. Das dient der Integration der Leser.

Nach der Frage, wie ein Artikel geschrieben wird, antwortete Stefanie, dass man gut überlegen müsse, was wichtig sei und dass man kein „Gelaber“ aufschreibt. Außerdem sollten die Namen vollständig sein.

Auf die Frage was passiert, wenn eine wichtige Sache am Wochenende dazukommt, antwortete Stefanie, dass dafür die zweite Seite da ist. Hierbei handelt es sich meistens nur um einen kurzen Artikel mit einem Bild, da in der nächsten Ausgabe ein längerer Artikel vorhanden sein wird.

Es wurde auch gefragt, ob es mehr junge oder ältere Leser gibt. Antwort war, dass die Zeitung bei älteren Lesern mehr gefragt sei, als bei den Jüngeren, doch auch diese lesen das „Heinrichsblatt“.

Nach dem Gespräch durften sie selber ans Werk. Das Interview wurde in einen Artikel verarbeitet. Unter Anleitung von Layouter Klaus Borowietz wurden mitgebrachte Rezepte in eine Rezepteseite eingebaut. Dabei konnten die vier Schülerinnen auch selbst Hand anlegen und zum Beispiel ausprobieren, wie Bilder im Photoshop bearbeitet werden. Groß war die Freude, als die fertigen Seite ausgedruckt wurden. In den nächsten beiden Ausgaben der Kirchenzeitung werden die Rezepte abgedruckt

Mina Danz/ Viktória Ročinová /Martina Kuschbert / Emma Weigelt